Digitaler Mittagsimpuls: Wie gesunder Medienumgang gelingen kann

Zwischen Wissen und Verhalten – Wie gesunder Medienumgang gelingen kann

Am 20. Mai 2026 fand der digitale Mittagsimpuls der Veranstaltungsreihe „Zukunft Prävention“ statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, warum Wissen über gesunden Medienumgang allein oft nicht ausreicht – und wie präventives Handeln im Alltag von Familien, Bildungseinrichtungen und Gesellschaft besser gelingen kann.

Kinder und Jugendliche wachsen heute selbstverständlich mit digitalen Medien auf. Gleichzeitig nehmen problematische Nutzungsformen, psychische Belastungen und suchtähnliche Verhaltensweisen zu. Übermäßige Bildschirmzeit, soziale Isolation sowie neue Entwicklungen rund um Social Media, Gaming und KI stellen Familien, Fachkräfte und Politik vor wachsende Herausforderungen.

Fachliche Impulse gaben Prof. Dr. med. David Martin, Leiter des Instituts für Integrative Medizin an der Universität Witten/Herdecke, und PD Dr. med. Silke Schwarz, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Witten/Herdecke und Expertin für evidenzbasierte Prävention, Forschung und Leitlinienentwicklung im Bereich kindlicher Mediennutzung.

Der Mittagsimpuls richtete den Blick darauf, wie vorhandenes Wissen wirksam in präventives Handeln übersetzt werden kann – sowohl im individuellen Alltag als auch auf struktureller Ebene. Dabei ging es unter anderem um die körperliche und psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, um die besonderen Herausforderungen durch KI-gestützte Anwendungen und Chatbots sowie um konkrete Handlungsempfehlungen zur Vorbeugung dysregulierter Bildschirmmediennutzung.

Die Präsentationen sowie die Aufzeichnung der Veranstaltung stehen ab sofort online zur Verfügung.

Zur Veranstaltungsseite „Zukunft Prävention“
Zur Aufzeichnung auf YouTube

Bildhinweis: KI-generiertes Symbolbild.

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